Die STAB fördert den kritisch-konstruktiven Geist

Mit der Bezeichnung «Abendländische Ethik und Kultur» bezieht sich die Stiftung auf ihre Verwurzelung in der antiken Philosophie, der christlichen und jüdischen Tradition sowie in der Aufklärung, mit ihrem Begriff der Toleranz. Diese Konzepte dienen als Prüfstein für die kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart.

Philosophie: Einladung zum Dialog

Die Bereitschaft, mit Andersdenkenden einen offenen Dialog zu führen und neuen Impulsen aufgeschlossen zu begegnen, ermöglicht eine breite kulturelle Vielfalt. Das ist für uns die grösste Errungenschaft der europäischen Geschichte.

Diese Toleranz führt zu einem Austausch von Gesichtspunkten und Argumenten, welcher das Tragende, das Funktionierende und Befruchtende in unserer Gesellschaft immer wieder neu prüft, deutet und definiert.

Um diesen Diskurs geht es uns. Und deshalb beobachten wir genau, was die grossen Veränderungen unserer Zeit wie zum Beispiel Globalisierung, Digitalisierung und Kommunikation mit unserer Gesellschaft machen. Wie sie unser Verhalten, zwar langsam, dafür aber grundlegend und langfristig verändern.

Wir denken über aktuelle Strömungen nach und stehen ein für die Werte, die wir als solche identifizieren, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Dies in der Absicht, sie zu reflektieren, sie weiterzuvermitteln, das Verständnis für sie zu fördern und über sie zu disputieren. Dazu gehört auch, jene Kräfte kritisch anzusprechen, die wir für destruktiv halten.

Als Rahmenbedingung gelten für uns die Freiheit und Würde des Menschen und die Leitwerte, die das persönliche Engagement für den Mitmenschen unterstützen und fördern. Gedanklich offen zu sein, schliesst für uns nicht aus, uns zu bestimmten Gruppierungen zu bekennen, sondern unabhängig von religiösen und parteipolitischen Dogmen zu handeln.


Engagement der Stiftung

Die STAB führt den Diskurs über Werte, Grundlagen und Veränderungen der Gesellschaft breit: Das zeigt sich an der Liste der geehrten Preisträger, die aus allen Gebieten der Gesellschaft stammen, wie Wissenschaft und Bildung; Kultur, insbesondere Literatur, Musik und Theater; soziale Institutionen und christliche Hilfswerke sowie Umwelt, vor allem Natur- und Heimatschutz.

Des weiteren hat die STAB zum Ziel, die Werte der abendländischen Tradition, Ethik und Kultur innerhalb und ausserhalb Europas zu pflegen und zu vermitteln, den Landschafts- und Denkmalschutz zu fördern sowie Institutionen zu unterstützen, die die gleichen Ziele wie sie verfolgen.

Jährlich vergibt die STAB einen Anerkennungspreis von 50’000 Franken. Darüber hinaus unterstützt sie auch in kleinerem Rahmen Organisationen und Projekte, die einen wertvollen Beitrag zum Diskurs leisten. Seit 1977 hat sie rund 40 Persönlichkeiten und Institutionen den Anerkennungspreis verliehen. Die Kriterien für Vergabungen erfahren Sie hier. >

Ihre Aktivitäten finanziert die STAB vorwiegend aus den Erträgen der ihr von den Stiftern und Spendern zur Verfügung gestellten Mittel. Weitere Gelder erhält die Stiftung aus dem Kreis der an ihrem Engagement Interessierten.


Die Geschäftsstelle

lic. phil. I  Yvonne Marina Funk
(Geschäftsführerin)
Stallikon

STAB
Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur
Klausstrasse 48
CH-8034 Zürich

Tel +41 44 252 16 47
Fax +41 44 252 16 49
E-Mail: info@stiftung-stab.ch

 
 

Der Stiftungsrat

lic. iur. Martin Vollenwyder
(Präsident)
Zürich

Richard Hunziker
(Vize-Präsident)
St. Gallen

Dr. iur. Ursula Gut-Winterberger
Küsnacht

Franziska Gutjahr-Knauer
Zürich

Dr. iur. Christoph Hiller
Meilen

Dr. iur. Urs E. Kohler
Rechtsanwalt, Zug

Helga Syz-Jenny
Grüningen

 

Das Kuratorium

lic. iur. Dieter Jenny
(Vorsitzender)
Meilen

lic. iur. Alex Jenny-Fuchs
Meilen

lic.oec. HSG
Katharina Kull-Benz
Zollikon

lic. iur. Robert Nef
St. Gallen

Dr. med. vet.
Claudia Nett-Mettler
Zollikon

Dr. Andreas Müller
Zürich

Pfarrer Lukas Spinner
Zürich